Umwelterkrankungen

 

Bereits in den 1950er Jahren veröffentlichte der US-amerikanische Arzt Theron Randolph (1906-1995) seine Theorie, dass wachsende Umweltverschmutzung die Ursache vieler chronischer und seelischer Krankheiten sein kann.

1965 gründete Randolph die Gesellschaft für Klinische Ökologie, die sich in den folgenden Jahren u.a. auch in Deutschland sowie in England etablierte.

Die steigenden Entwicklung in den 60iger und 70iger Jahre neuer Materialien im Bauwesen, der Industrie, brachte weitreichende Belastungssituationen für die Bevölkerung, sei es an den Arbeitsplätzen oder im privaten Wohnbereich. Auch die Landwirtschaft wurde zunehmend toxisch, dies betreffen somit auch die Luft, der Boden und das Wasser. Im medizinischen Bereich wie auch in den Nahrungsmitteln stieg der Anteil künstlicher Zusatzstoffe.

 

Umwelterkrankungen sind keineswegs unbekannt oder gar neumodische Erscheinungen – dass sie so wenig in der Öffentlichkeit oder im medizinischen Bereich bekannt zu sein scheinen, ist schon sehr verwunderlich!


Quelle: http://www.datadiwan.de/magazin/index.htm?/magazin/dz0104d_.htm (Umweltmedizin)

MedizinischeOekologie.pdf   Medizinische Ökologie – eine biologische Erfahrungsmedizin

 

 

 

 

Weitere Umwelterkrankungen können sein: Atemwegserkrankungen, Toxische Polyneuropahtie (PNP) und Toxische Enzephalopathie (TE)…oftmals auch beruflich bedingt…mehr Infos darüber unter

Merkblatt Berufserkrankungen

 

siehe hier unter Leben mit mcs oder weitere Betroffene berichten aus ihrem Leben ganz konkret: Selbsthilfeinitiative Chemikaliensensivität

 

 

 

 


Gifte die in unseren Körper gelangen, schädigen vor Allem den Darm oder auch umgekehrt – ist der Darm geschädigt durch anhaltenden Stress……..

 

Nervengifte schädigen direkt auf Zellebene oder/und das Gehirn!


Eine gesunde Darmflora kann durch vieles (über) strapaziert werden….innerlich erlebte Stresserfahrungen….aber auch Zucker, Alkohol, Medikamente, Gifte…eine gesunde Darmflora stützt ein gesundes Immunsystem. Eine intakte Darmschleimhaut verhindert das Giftmoleküle und Allergene in den Blutkreislauf kommen.

Ist dies nicht der Fall – gelangen diese toxischen Stoffe sowie unverdaute Nahrungsmittel in den Blutkreislauf des gesamten Organismus.
Entgiftungsorgane wie Leber und Niere sind durch diese Giftstoffbelastungen dann zusätzlich belastet und müssen (möglicherweise über lange Zeit) Hochleistung bringen.


In der Folge können sich Darmschleimhäute entzünden und Darmzotten können beschädigt werden – mit der Folge dass die erforderlichen Enzyme und Sekrete für eine gesunde Aufnahme von Nährstoffen (diese sind erforderlich für eine vollständige Verdauung) nicht mehr zur Verfügung stehen….Die Spirale beginnt…………


Aktueller Filmtipp (Arte) Der Bauch - unser zweites Gehirn
Leaky Gut – der durchlässige Darm von Sigi Nesterenko

 

Anmerkung zum Sick-Building-Syndrom


Das Sick-Building-Syndrom steht im Zusammenhang mit der zunehmenden Innenraumabdichtung, dem Einbau raumlufttechnischer Anlagen und dem Einsatz neuartiger Bau- und Einrichtungsmaterialien.
Als Kriterium für das Vorliegen eines Sick-Building-Syndroms gilt, dass bei mindestens 20 – 25% der exponierten Personen gesundheitliche Beschwerden wie Reizungen der Augen-, Nasen- und Rachenschleimhaut, Kopfschmerzen und Müdigkeit auftreten. Die Beschwerden klingen nach dem Verlassen der Räume üblicherweise ab, insbesondere bei längerer Abwesenheit oder über das Wochenende. Bei erneutem Aufenthalt nehmen die Symptome wieder deutlich zu.

  • Mangelnde Lüftung (vgl. aktuellen Leitwert für Kohlendioxid, UBA 2008)
  • Innenraumbelastung durch Gase, Staub, flüchtige organische Verbindungen (die z.B. aus Farben und Teppichen stammen) und Biozide
  • Schimmelpilze, Milben, Bakterien und deren Ausscheidungen, die oft aus schlecht gewarteten oder falsch dimensionierten Klimaanlagen stammen (verkeimtes Befeuchterwasser, Filterüberladung).
  • giftige Ausdünstungen, sogenannte flüchtige organische Verbindungen, die durch bestimmte Quellen freigesetzt werden, zum Beispiel aus neu angebrachten Materialien, wie etwa Boden- und Teppichkleber und Gifte aus Möbeln (Lacke, Farben und Anstriche), sowie Mineralstoffe aus Dämmmaterialien, Materialien zur Schädlingsbekämpfung, und Reinigungsmittel.
  • Zu lange Bildschirmtätigkeit, Lärm, ungünstige raumklimatische Bedingungen, Passivrauchen.
  • Möglicherweise auch Reaktionen auf Elektrosmog durch Computer, WLAN, Bluetooth sowie Fax- und Kopiergeräte als Auslöser.


Quellen: https://www.allum.de/krankheiten/sick-building-syndrom-sbs


So können Flammschutzmittel und Weichmacher sein in:

  • Kunststoffen von elektronischen Geräten befinden: Fernseher, Computer…(Achtung vor allem bei nicht ausgegasten Neugeräten!
  • Textilien: Polstermöbel, Matratzen, Vorhänge, Teppiche
  • Automobilindustrie: Kunststoffbestandteile und Polsterüberzüge
  • Bau: Isoliermaterialien, Montageschaum
  • Kinderspielzeug
  • Medizinartikel und Lebensmittelverpackungen
  • Wohnungseinrichtung: Möbel, Teppiche, Tapeten….(Alternativen suchen)

 


Was kann hilfreich sein?

 

 

 

Anmerkung zur Mitochondrien-Therapie:

 

  • Cellsymbiosistherapie
  • Ernährungstherapie
  • Darmregeneration
  • Vitalstofftherapie
  • Schwermetallsanierung
  • Entgiftungstherapie
  • Immunmodulation
  • Psychologische Begleitung
  • Durchblutungstherapien
  • Laborkontrolle

Wichtige Parameter sind die Regeneration und dem Schutz der Mitochondrienfunktion, wie Aufrechterhaltung der Zellatmung, der Zellleistung sowie der Zellentgiftung.

 

 

Verstärkende Auslöser können sein:

 

  • Physischer Stress
  • Geistige und körperliche Dauerüberlastung
  • Medikamente (Antibiotika, Statine, Betablocker, Potenzmittel, Nitrate, Schmerzmittel, Herzmittel etc.)
  • Elektrosmog, biologisch wirksame Frequenzen von Handy und schnurlosen Telefonen
  • Darmstörungen
  • Fehlreguliertes Atmen
  • Drogen
  • Antioxidantienmangel, Aminosäuremangel
  • Unverträgliche Nahrungsmittel, Übersäuerung
  • Wasserhaushaltsentgleisungen
  • Toxische Substanzen in Hygiene- bzw. Kosmetikartikeln, Putzmitteln
  • Toxische Substanzen in der Wohnung, Wohnumfeld oder Arbeitsplatz
  • Mineralstoffmangel
  • Stoffwechselstörungen
  • Chronische Entzündungen
  • Psychische Stressbelastungen, Dauerkonflikte
  • Schwächende Erkrankungen
  • Ängste und Sorgen

 

 

 


Aber letztendlich: der Mensch musste sich schon immer seiner Umgebung anpassen – aber ob er in der Lage ist sich so schnell an Chlor, Pestizide, Benzole, Strontium, Barium, Psychopharmaka, Antibiotika, künstliche Duftstoffe, genveränderte Produkte, Weichmacher, radioaktive oder elektromagnetische Felder, permanenten Ausdünstungen im seinem Wohnumfeld, Bleichmittel…. gewöhnen kann???????

 

Hier ein Beispiel für den aktiven Versuch etwas zu verändern: Das ehrenamtliche Projekt fordert das 'Grundrecht auf die (eigene) Gesundheit' durch Prävention vor Schadstoffen und schädigenden physikalischen Einflüssen in Wohnraum.

So bietet das Gesetz bisher leider keinen Schutz bei der schleichenden Vergiftung durch Schadstoffe, Gifte und Gesundheitsverletzungen im Wohnbereich.

Umfassende Informationen auch für Bauherren, Vermieter, Eigentümer und Mieter unter: Das Gebäude-Gesundheitszeugnis 

Auch hier gibt es umfassende Informationen für wohngesundes Bauen bzw. Gefährdung der Gesundheit durch das Wohnumfeld: www.eggbi.eu/beratung/

 

 

Wird es früh genug ein Umdenken geben?!

 

 

 

 

Umwelterkrankungen, Gesundheitspolitik und Umweltmedizin, Recht auf Gleichbehandlung, Menschenrechte, Barrierefreiheit und "Integration" für Umwelterkrankte und MCS (Multiple Chemikaliensensitivität) Betroffene, Mängel bei Forschung und Bewertung von Umwelterkrankungen durch universitäre Forschung, Ausbildung und Politik Diskriminierung wirtschaftlich schwächerer Patienten und Sozialhilfeempfänger in Deutschland

 

eggbi.eu/fileadmin/EGGBI/PDF/Umwelterkrankungen_und_Umweltmedizin_2016_EGGBI_Statement.pdf

eggbi.eu...Barrierefreiheit für Umwelterkrankte - und wie wirkt sich mcs auf den Behindertenantrag aus