Belastungen wahrnehmen und minimieren

 

 

...wichtig ist Streß und Belastungen zu reduzieren wo es nur geht....der innere Körper hat schon genug davon und es hilft Symptome abzubauen und sich mental zu stabilisieren

 

 

 

 

Wichtig ist es Ärzte und Therapeuten zu finden für die cfs kein Fremdwort ist!  (https://www.fatigatio.de/)

Weiter dazu geforscht wird bei der Berliner Charite

 

Siehe auch hier unter Umwelterkrankungen und Mitochondrientherapie

Sehr interessanter Filmtipp bei Arte: Der Bauch unser zweites Gehirn - Darmbakterien, die Medikamente der Zukunft?

Auch die Neurogastroenterologie hat dazu aufschlussreiche Ideen und in der Zukunft hoffentlich noch viel mehr davon.

 

Jegliche Art von empfundenen Stress (von Außen wie von Innen) kann den Zustand verschlechtern - insoweit scheint mir die Vertiefung der Wahrnehmung, auch innerer Stressoren, in der Gegenwart (Beziehungen, Kontakte...) aber auch aus der Vergangenheit...(Unerledigtes, Unverdautes, noch Schmerzendes...) Zukunft (Ängste die einen nicht schlafen lassen - die Luft nehmen...den Magen zukrampfen...im Nacken hängen....Druck machen...ein Weg zu sein (trotzallem empfindend zu leben) - weitere Belastungen der Seele und dem Körper abzunehmen...schließlich werden schon alle (noch vorhandenen) Kräfte mobilisiert für die Alltagsbewältigung, das Leben in der Isolation, der Umgang mit den Symptomen......

 

 

....im Prinzip steht die ganze bisherige Lebensführung/Erwartung/Vorstellung auf dem Prüfstand...zum

dauerhaften S e i n mit chronischer Erkrankung...wo das Außen kleiner wird.........wird das Innen

größer......zumindest empfinde ich das so.....hier ein paar Möglichkeiten....

 

  • Meditationsformen finden
  • Entspannungsübungen
  • Übungen für den Körper oder Massagearten die gut tun (Langfristige Wirkung von den vielen Liegezeiten etwas abfedern)
  • Medikamente überdenken
  • Körperwahrnehmung ausbauen zum sensibilisieren was einem gut tut und was nicht
  • Seiner inneren Stimme vertrauen
  • Umgang mit Schmerz und Verlusten finden
  • Pragmatisches Denken
  • Beziehungen klären
  • welche Personen wirken unterstützend, welche nicht…
  • Umgang mit Stille und Zeit finden
  • innere Widerstände abbauen gegen das was ist
  • Was bedeutet Heilung
  • Mit sich gut zurecht kommen
  • was ist optimierbar, was nicht…
  • Gelassenheitsübungen
  • "Was geht, geht"...."wann ist viel, zu viel"
  • Kleine, erreichbare Ziele
  • Angepasste Tagesstruktur
  • "Immer nur einen Schritt"...immer nur "so viel"
  • "Notfallkoffer" für Krisenzeiten (Musik, Mantras, hilfreiche Menschen)
  • Angepasstes Verhältnis zu Zeit
  • Coping (geeignete Bewältigungsstrategie in "herausfordernden" Lebenssituationen
  • Pacing (Balance von Ruhe und Aktivität - je nach Schweregrad der Erkrankung)
  • Reflektion der eigenen Kommunikation und die der umgebenden Menschen
  • Selbstunterstützung (dazu stehen was jetzt gerade notwendig ist...Ruhe, Besuch ohne Parfüm...) - wäre ein Wohnungswechsel hilfreich - falls es zu schaffen wäre
  • Wer, kann wie helfen
  • Was kann ich noch beitragen...und sei es der Versuch mental halbwegs stabil zu bleiben...
  • Ruheatmung aktivieren können
  • Geduld mit Angehörigen (wo es geht, wo nicht, vielleicht besser den Kontakt überdenken)
  • Nach Möglichkeiten suchen, die noch gehen (außer Alltagsorganisation)...falls noch Spielraum ist
  • Sensibilisierung und Erweiterung der inneren Sinne
  • Die Fixierung "wie etwas oder jemand zu sein hat" aufgeben oder einweichen
  • An glückliche Zufälle glauben...sie passieren, vielleicht nicht so oft - aber doch immer wieder
  • Nicht alles glauben was man einem sagt...

 

Rechtliches...zum Thema Existenzsicherung (Rente/Pflege/Behinderung/Nachteilsausgleich Schüler)

Nützliches...zum Thema inneren Stressabbau hier unter Literatur

 

 

...bis sich die innere Geschwindigkeit an das gewöhnt hat, was die Erkrankung so mit sich mit bringt....das kann dauern...aber kleine Schritte sind immer möglich.....

 

Letztendlich gehts ja immer wieder um das eine:

 

.....was kann ich ändern (verbessern, erleichtern...) (Körperlich, Umgebung, Kontakte, mein inneres Bild von mir und vom Leben, Umgang mit grübelnden Gedanken, mit Angst, mit Trauer......)

..... was muss ich annehmen (weils gerade nicht veränderbar ist...aber langfristig eine Verbesserung im Auge behalten!)

....und die Weisheit das eine vom anderen zu unterscheiden...das wünsche ich mir....das wünsche ich allen Betroffenen

 

 

Und da nicht abgesichterte Existenz weiteren Stress erzeugt hier noch einiges zu den Themen:

 

Neue Pflegegrade  ...Beantragung, Begutachtung, Berechnung des Pflegegrades....

Patientenverfuegung ..Vorsorgevollmacht (auch im Pflegefall cfs/me und mcs betreffend)...Betreuungsverfügung

Rechtliches...Erwerbsminderungsrente, Behindertenstatus, Pflegeversicherung und Nachteilsausgleich bei Schülern

 

 

 

 

....selbst wenns immer wieder weh tut........